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Sebastien Loeb muss bei der Silk Way Rallye aufgeben

Bei der Seidenstrassen-Rallye musste Favorit Sebastien Loeb aufgeben.

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Sebastien Loeb muss bei der Silk Way Rallye aufgeben

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Bei der Seidenstrassen-Rallye musste Favorit Sebastien Loeb aufgeben. Ein Unfall auf der gestrigen 9. Etappe wurde ihm zum Verhängnis. Zunächst hoffte die Motorsport-Legende trotz des Rückstandes und einer Handgelenksverletzung das Rennen fortsetzen zu können, wie Loeb den Journalisten erklärte: “Wir werden sehen, wie es mit der Hand aussieht. Momentan wäre das Fahren zu kompliziert. Wir schauen erst mal, dass wir den Wagen repariert bekommen um das Rennen sicher fortsetzen zu können.”
Zwar versuchten die Mechaniker, das Auto zu reparieren, aber die zugezogene Handgelenksverletzung ließ die Fortsetzung der Rallye nicht mehr zu. Bis zu diesem Zeitpunkt führte er den Wettbewerb souverän an.

Nach der 10. Etappe über 517 Kilometer von Hami nach Dunhuang in China führt nun Loebs Teamkollege und Landsmann Cyril Despres das Gesamtklassement an. Der Vorjahressieger belegte mit seinem Peugeot den vierten Platz der 10. Etappe. Bryce Menzies aus den USA beendete das zehnte Teilstück mit seinem Mini Cooper als Dritter. Zweiter der Tageswertung wurde Yazeed Alrajhi aus Saudi-Arabien, ebenfalls mit einem Mini Cooper.
Etappensieger wurde zum allerersten Mal der FORD-Pilot Eugenio Amos aus Italien.

In der LKW-Wertung erreichte der Tscheche Martin Kolomy trotz eines Reifenschadens den zweiten Platz der Tageswertung.

Sieger des zehnten Teilstückes wurde der Russe Eduard Nikolaev, der damit schon seinen zweiten Etappensieg feiern konnte. Die Gesamtwertung führt mit rund 15 Minuten Vorsprung Dmitry Sotnikow aus Russland an, der natürlich den Gesamtsieg vor Augen hat, wie er verdeutlichte: “Wir werden taktisch alles dafür tun, um an der Spitze des Klassements zu bleiben.

Die Silk Way Rallye endet am 22. Juli nach 14 Etappen in der chinesischen Stadt Xi’an.