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135 Rinder getötet: Kolumbien sagt Schmuggelvieh aus Venezuela den Kampf an

In Kolumbien grassiert seit Ende Juni die Maul- und Klauenseuche. Jetzt hat die Regierung Schmuggelvieh aus Venezuela den Kampf angesagt.

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135 Rinder getötet: Kolumbien sagt Schmuggelvieh aus Venezuela den Kampf an

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In Kolumbien grassiert seit Ende Juni die Maul- und Klauenseuche. Laut Agrarminister Aurelio Iragorri soll der Virus aus Venezuela eingeschleppt worden sein. Über die Grenze geschmuggeltes Vieh habe die heimischen Tiere angesteckt. Dagegen will Kolumbien jetzt vorgehen. Der Agrarminister kündigte an, 135 infizierte Tiere und alle Rinder, die illegal vom Nachbarland über die Grenze kommen, zu töten.

Agrarminister Aurelio Iragorri sagte: “Unser Vorgehen wurde von internationalen Experten geprüft und genehmigt.” Russland und Curacao – zwei der größten Abnehmer von Rindfleisch aus Kolumbien – haben die Fleischlieferungen bereits einstellen lassen. Maul- und Klauenseuche ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die vor allem bei Rindern und Schweinen vorkommt. Für den Menschen ist die Seuche ungefährlich.