Eilmeldung

Ein Urlaubsparadies in Trümmern. Die griechische Insel Kos traf das Seebeben von Donnerstagnacht besonders schwer. Das Ausgehviertel sowie der Yacht- und Fährhafen wurden stark beschädigt. Der Flughafen sei aber intakt, sagt die griechische Regierung. Viele Touristen wurden vom Beben mit anschließendem Tsunami völlig überrascht. Die italienische Touristen Frossana Amirati erinnert sich, “der Fernseher fiel runter. 20 Sekunden lang standen wir unter Schock.”

Das Seebeben hatte eine Stärke von 6,6. Die wuchtigen Flutwellen stiegen bis zu 70 Zentimeter an. Vernon Heusman aus den USA stürmte mit seinem Kind nach draußen. “Es fühlte sich an, als ob ein Zug durch den Raum rast. Lass uns schnell hier raus, sagte ich zu meinem Sohn. Das sieht ganz nach einem Erdbeben aus,” sagte er.


Zwei Menschen starben beim Beben, 13 weitere wurden schwer verletzt und in Krankenhäuser nach Athen, Rhodos und Kreta geflogen.
Beschädigte Boote, eine eingerissene Kaimauer. Die Fährverbindungen von Piräus wurden zu einem kleineren Hafen im Westen von Kos umgeleitet.


Auch an der türkischen Küste waren die Erschütterungen zu spüren. Dort wurden 130 Menschen mit zumeist leichten Verletzungen in Krankenhäusern behandelt.