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Große Enttäuschung: Michael Phelps und der "Fake-Hai"


Südafrika

Große Enttäuschung: Michael Phelps und der "Fake-Hai"

Als einen “Kampf um die Vorherrschaft im Ozean” war das Rennen angekündigt worden. Rekord-Olympiasieger Michael Phelps sollte gegen einen Weißen Hai antreten.

Zuschauer nahmen die Werbung wörtlich und machten sich auf eine spektakuläre Show gefasst. Doch der Hai entpuppte sich als Computeranimation. Und die Enttäuschung in sozialen Netzwerken war groß.

Das Rennen war Teil der Themenwoche “Shark Week” des US-amerikanischen TV-Senders Discovery und brachte dem Programm viel Kritik. Hatte die Reklame doch den Eindruck erweckt, es werde ein Rennen zwischen einem echten Hai und dem 23fachen Olympiasieger.

Phelps schwamm vor der Küste von Südafrika mit einer Monoflosse, der computergenerierte Hai wurde hinterher über die Bilder montiert. Auch der Dreh soll schon vor einigen Wochen abgewickelt worden sein.

Für Ärger sorgte auch, dass der Schwimmer selbst in Interviews den Eindruck erweckt hatte, er werde gegen einen echten Weißen Hai antreten.

“Sagt nicht, Phelps tritt gegen einen Hai an, wenn ihr ihn nicht gegen einen echten Hai antreten lasst.”


“Erklärt mich für verrückt, aber ich dachte Phelps schwimme gegen einen echten Hai, keine Simulation.”


“Dieser Typ fährt ‘Tretboot’ während er von einem Weißen Hai gejagt wird. Bin froh, das erlebt zu haben.”


So oder so – Phelps ist nicht der neue Herrscher der Unterwasserwelt. Der von US-Medien getaufte “Fake-Hai” gewann laut Veranstalter mit zwei Sekunden Vorsprung.

Mit diesem Clip wurde das “Rennen” zuvor beworben:

Und so sah das viel erwartete Event auf den TV-Bildschirmen aus: