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Wasserknappheit: Papst dreht den Hahn zu


Italien

Wasserknappheit: Papst dreht den Hahn zu

Rom sitzt auf dem Trockenen. Wegen der großen Dürre hat der Vatikan begonnen, an die 100 Brunnen abzuschalten, darunter zwei barocke Bauwerke auf dem Petersplatz. Die große Hitze in diesem Sommer folgte auf zwei realtiv trockene Jahre in Italien, in denen es nur wenig regnete.


Auch wenige Kilometer von Rom entfernt herrscht Ebbe in vielen Seen Latiums wie bei Bracciano. Deshalb wurde angeordnet, kein Wasser mehr abzupumpen.

An diesem Nachmittag beraten die Behörden über die Krise. Auch Wasserrationierungen sind im Gespräch, die von Freitag an in Kraft treten könnten.

Auch andere Teile Italiens leiden unter der anhaltenden Dürre. Fast zwei Drittel des Landes sind betroffen. Wegen Ernetausfällen gehen Italiens Bauern von fast zwei Milliarden Euro Verlust aus.