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Britisches Baby Charlie Gard mit 11 Monaten gestorben

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Britisches Baby Charlie Gard mit 11 Monaten gestorben

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Charlie Gard, das Baby mit einer seltenen genetischen Erkrankung, ist mit elf Monaten gestorben. Zwischen seinen Eltern und den Ärzten hatte es Streit gegeben, wie das schwerkranke Baby behandelt werden soll. Die seltene Krankheit sorgte für schwere Hirnschäden und Muskelschwund. Charlie war zuletzt an ein Beatmungsgerät angeschlossen und konnte weder sehen, hören noch schlucken.

Die Eltern wollten ihr Kind einer experimentellen Behandlungsform in den USA unterziehen. Das lehnten die Ärzte in Großbritannien ab, weil in diesen Krankheitsfällen die Therapie noch nicht angewendet wurde. Für die Londoner Ärzte war es erwiesen, dass sie das Leiden des Babys verlängern würde.

Aus dem Vatikan verlautete, der Papst habe für Baby Charlie gebetet.