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UN-Botschafterin: "Mit Nordkorea bin ich durch"

Nikki Haley fordert eine internationale Lösung, bei der China mit ins Boot muss

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UN-Botschafterin: "Mit Nordkorea bin ich durch"

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Kurz nach dem nordkoreanischen Test einer Interkontinentalrakete haben die USA wieder ein Raketenabwehrsystem in Alaska erprobt. Eine über dem Pazifik abgefeuerte Mittelstreckenrakete sei von dem Abwehrsystem erfolgreich abgefangen worden, hieß es.

Es soll Kurz- und Mittelstreckenraketen in der letzten Flugphase zerstören. Die Lage ist angespannt, mit seinen Raketentests vestößt Nordkorea immer wieder gegen UNO-Resolutionen. US-Präsident Donald Trump hatte als Reaktion zwei Überschallbomber zur koreanischen Halbinsel geschickt.

Die Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, ließ via Twitter wissen, sie sei mit der Diskussion über Nordkorea durch. Es brauche eine internationale Lösung.


Nordkoreas Außenministerium warnte die USA, militärische Abenteuer oder neue Sanktionen hätten robuste Reaktionen zur Folge. Der letzte Raketentest sei notwendig gewesen, um den USA eine unmissverständliche Warnung zukommen zu lassen.

Machthaber Kim Jong-un sagte, jetzt könne man mit Interkontinentalraketen das gesamte amerikanische Festland der USA erreichen. US-Präsident Trump hatte nach dem letzten Raketentest China vorgeworfen, nichts gegen Pjöngjangs fortwährende Provokationen zu unternehmen.