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Hammond: Britische Steuersätze bleiben auf EU-Niveau


Wirtschaft

Hammond: Britische Steuersätze bleiben auf EU-Niveau

Der britische Finanzminister Philip Hammond plädiert seit Wochen für einen anderen Brexit-Kurs als Premierministerin May.

Er will ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich für Güter und Dienstleistungen.

Jetzt gab Hammond bekannt, dass neue Steuersätze für die Insel nicht weit unterhalb der europäischen Sätze liegen werden; es werde keinen Steuerwettbewerb geben.

Theresa May hatte noch damit gedroht, die Wirtschaft über Niedrigsteuersätze anzukurbeln.

Der Brexit verdirbt vielen Verbrauchern in Großbritannien die Stimmung. Die Löhne sinken, es wird so wenig gespart wie seit Jahrzehnten nicht und das Wirtschaftswachstum verlangsamt sich.

Der Finanzminister gilt als einer von Mays angesehensten Konkurrenten.

Sein Brexit-Plan wird nicht nur von Gesundheitsminister Hunt, sondern auch von Innenministerin Amber Rudd und First Secretary of State, Damian Green, unterstützt.

Der frühere Vize-Brexit-Minister David Jones warf Hammond dagegen unloyales Verhalten gegenüber May vor. Die Premierministerin macht zur Zeit Urlaub in Italien.