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Ypern, das britische Verdun

Die Ypern-Schlacht mit Hunderttausenden Toten, Vermissten, Gefangenen und Verwundeten auf beiden Seiten ist so etwas wie das britische Verdun. “Schlamm-Feldzug” hat der britische Premier David Lloyd George die dritte Flandernschlacht genannt. Bald nachdem die britische Offensive am 31. Juli 1917 vor Ypern begann, setzte ein Regen ein, wie ihn das westliche Belgien seit Jahrzehnten nicht erlebt hatte. Beschuss und die Wassermassen verwandelten die vom Stellungskrieg versehrte Gegend endgültig in eine lebensfeindliche Mondlandschaft, durchsetzt von Kratern und toten Bäumen.

Hundert Jahre danach erinnert sich Großbritannien am Montag mit großem Zeremoniell an das hunderttägige Schlachten von «Passchendaele», wie die Offensive dort vor allem bekannt ist. Prinz Charles, sein Sohn William und dessen Frau Kate sorgen mit dem belgischen Königspaar Philippe und Mathilde für royalen Glanz bei der Gedenkfeier auf dem Soldatenfriedhof Tyne Cot im Westen Belgiens.

Soldaten in roten Paradeuniformen schwitzen unter Bärenfellmützen, Militärkapellen spielen auf, von allen Ecken und Enden des früheren britischen Empire sind Vertreter angereist. Unter den Füßen der Anwesenden liegen
fast 12 000 Tote.

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