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Wie sich selbst in den Ferien coachen - für den Alltag danach: 5 Vorschläge


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Wie sich selbst in den Ferien coachen - für den Alltag danach: 5 Vorschläge

Im Urlaub haben wir mehr Zeit als sonst, Zeit zum Entspannen, Zeit, um mal etwas anderes zu machen. Doch was hilft uns dabei, auch nach den Ferien entspannter zu sein? Wie können wir die Ferien nutzen, um fürs Leben zu lernen und uns selbst zu coachen.

Hier sind 5 Tipps, die auch fürs Wochenende geeignet sind.

1. Collect moments not things

COLLECT MOMENTS NOT THINGS – Momente sammeln, nicht Dinge – das ist einer der Sätze, die den aktuellen Zeitgeist wiedergeben, aber es ist auch ein überlegenswerter Tipp. Die Ferien sind die ideale Zeit, um Momente zu sammeln wie Schnappschüsse fürs Fotoalbum.

Man kann den Moment als etwas Besonderes erleben: ganz da, ohne sich ablenken zu lassen – vom Smartphone, vom Lärm, von Gedanken an etwas anderes. Im Jetzt und Hier leben kann ganz schon schwierig sein in unserer ach so kurzlebigen, schlecht konzentrierten Zeit.

Der Trend geht auch zum “Weniger ist mehr”. Da singt Silbermond in “Leichtes Gepäck” davon, den Ballast einfach abzuwerfen. Schon vor einer Weile hat Dave Bruno in den USA beschlossen, dass er nur noch 100 Dinge besitzen will. Seiner Familie hat er diese Entscheidung aber nicht aufgezwungen…


2. Zeit für Kinder, Familie, Freunde

Ferien sind die ideale Zeit zum Sandburgen bauen, für Zoobesuche, Familienfeste und zum Treffen von “alten Freunden”. Vielleicht muss es nicht gleich ein Klassentreffen sein – auf dem die Leute meist eh nur schauen, wie alt sie geworden sind -, aber die freie Zeit ist eine ideale Gelegenheit, Zeit mit den Menschen zu verbringen, die uns am liebsten sind und für die wir sonst nicht genug Zeit haben.


Doch sogar im Urlaub gehen manchen die Kinder verloren…



3. Ganz offline?

Viele von uns sind im Alltag permanent online: Mails checken, Facebook-Updaten, SMS und Whatsapp-Nachrichten verschicken. Der Urlaub sollte auch Urlaub davon sein, meinen die, die zum Beispiel Twitter-Ferien machen.


Für viele gehört das Posten der Urlaubsfotos oder ein Facebook-Live vom Strand aber dazu. Die sozialen Medien sind für viele deshalb deprimierend, weil die Stars und die “Freunde” dort nur die Sahnehäubchen ihres Lebens zeigen, die Vorzeigemomente. Wer wieviel davon braucht, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Jeder Manager muss wissen, ob er in den Ferien seinen Job Job sein lassen kann. In Frankreich gibt es schon jetzt das Recht der Arbeitnehmer, am Feierabend offline zu sein und dann keine E-Mails mehr beantworten zu müssen.


4. Etwas Neues lernen

Wollten Sie nicht schon immer Spanisch können? Oder vielleicht mit Yoga anfangen? Oder kreativ werden und endlich die Tie-Dye-Färbe-Technik ausprobieren? Oder einen Pullover stricken?
Nutzen Sie die Ferien, um etwas Neues zu lernen. Am besten ist es, wirklich jeden Tag – zumindest in den Ferien – am neuen Ziel zu arbeiten. Auch wenn nicht immer alles gleich klappt, auf jeden Fall entsteht positive Energie, wenn man sich etwas zutraut und es dann – zumindest teilweise – schafft.
Einige Forscher meinen, es sei wichtig, sich einen Plan aufzustellen und die Fortschritte schriftlich festzuhalten. Aber wer will sich schon in den Ferien in eine Tabelle pressen lassen?
Was für moderne Startups gilt, sollte es auf jeden Fall für unsere Projekte im Urlaub: Scheitern ist erlaubt – es macht uns nicht schwächer, sondern stärker, denn aus den Fehlern kann man lernen.


5. Topfblumen und Garten

Ein chinesisches Sprichwort sagt, “Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner”. Vielleicht wollen Sie nicht gleich den Beruf wechseln, aber probieren Sie es aus. Es ist extrem entspannend, sich um Pflanzen zu kümmern, zu sehen, wie sie gegossen und gepflegt werden mûssen und wie sie gedeihen. Nicht nur im Urlaub.

Sicher dürfen Sie einen Garten betreuen, dessen Besitzer gerade verreist sind. Oder Sie machen mit bei einem der Gemeinschaftsgärten, die es in vielen Städten jetzt gibt.

Sogar wenn Sie keine Terrasee und keinen Balkon haben, dann gibt es sicher ein Fensterbrett, auf dem Sie Ihre Blümchen aufstellen können. Die Freude an den Pflanzen dauert an.

Und Sie können natürlich auch Blumen fotografieren – und auf Facebook posten…

Aber nein, nicht so was… oder?