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Wieder Gold für US-Sprinter in London

Tori Bowie gewann die 100 Meter bei der Leichtathletik-WM.

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Wieder Gold für US-Sprinter in London

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Erneuter Sieg für die US-Sprinter bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in London: Tori Bowie gewann die 100 Meter der Damen vor Marie-Josée Ta Lou von der Elfenbeinküste und der Niederländerin Dante Schippers. Bowie siegte in 10,85 Sekunden.

Elaine Thompson, Doppel-Olympiasiegerin von Rio und auch in London als Goldanwärterin im Rennen, verpasste als Endlauffünfte den Sprung aufs Treppchen. Erst schlug Justin Gatlin den scheidenden Sprintstar Usain Bolt, jetzt hatten die Vereinigten Staaten in Person von Tori Bowie auch bei den Damen gegenüber Jamaika die Nase vorn. Das sieht nach einer Wachablösung aus.
“Ich glaube, das hängt nur von den Athleten ab. Wir haben in den vergangenen beiden Jahren die nötige Geduld aufgebracht und immer weiter hart an uns gearbeitet – egal ob wir Zweiter oder Dritter wurden. Das Ganze zahlt sich nun aus”, sagte Bowie.

Marathon-Weltmeisterin wurde Rose Chelimo aus Bahrain. Die in Kenia geborene Läuferin verwies ihre ehemalige Landsfrau Edna Kiplagat auf den Silberrang. Amy Cragg aus den USA holte Bronze.
Bei den Männern siegte Geoffrey Kirui. Die Siegerzeit des Kenianers: Zwei Stunden, acht Minuten und 27 Sekunden. Vize-Weltmeister wurde Tamirat Tola aus Äthiopien.