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Jamaikas Sprinter siegen wieder

Omar McLeod holt bei der Leichtathletik-WM Gold über 110 Meter Hürden.

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Jamaikas Sprinter siegen wieder

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Diese Goldmedaille hat der Sprinternation Jamaika gut getan: Omar McLeod gewann bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in London die 110 Meter Hürden. Er habe den Druck in positive Bahnen lenken müssen, sagte er. Das jamaikanische Lager sei entmutigt gewesen, er habe die Bürde auf sich geladen, wollte den Funken wieder überspringen lassen und einfach gewinnen. Seinen Sieg, so McLeod, widme er dem baldigen Leichtathletik-Rentner Usain Bolt.

Bei den 1500 Metern der Damen hatte Olympiasiegerin Faith Kipyegon die Nase vorn. Ihr Land Kenia liegt im Medaillenspiegel mit zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze hinter den USA auf dem zweiten Rang.

Die venezolanische Dreispringerin Yulimar Rojas wurde die erste Leichtathletik-Weltmeisterin ihres Landes überhaupt – in ihrer krisengeplagten Heimat wurde diese Nachricht mit Begeisterung aufgenommen.

Selbst ein gebrochener Finger vermochte die polnische Hammerwerferin Anita Wlodarczyk nicht vom Goldweg abzubringen: Es war ihr dritter WM-Titel, zweimalige Olympiasiegerin ist die Polin ebenfalls.