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Trump droht Nordkorea mit "Feuer, Wut und Macht"


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Trump droht Nordkorea mit "Feuer, Wut und Macht"

Nordkorea ist nach Erkenntnissen der USA und Japans in der Lage, seine Raketen mit Miniatur-Atomsprengköpfen zu bestücken. Wie die Washington Post am Dienstag unter Berufung auf vertrauliche Geheimdiensterkenntnisse berichtete, hat Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm erhebliche Fortschritte gemacht. Die Bestückung könne Interkontinentalraketen umfassen. Ein in Tokio veröffentlichtes Weißbuch des japanischen Verteidigungsministeriums kommt zu dem gleichen Schluss.

Sollte dies der Fall sein, könnte es die Führung in Pjöngjang “zu selbstsicher” machen und zu riskanten militärischen Provokationen verleiten, hieß es in Japan. In dem knapp 570 Seiten langen Bericht wird auch auf zwei Atomtests und 20 weitere Tests mit ballistischen Raketen im Vorjahr verwiesen.

US-Präsident Donald Trump hat der Führung in Pjöngjang indirekt militärische Gewalt angedroht. Wenn Nordkorea seine Drohungen fortsetze, werde diesen “begegnet mit Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat”, sagte Trump am Dienstag. Zuvor war bekannt geworden, dass Nordkorea auf dem Weg zur vollwertigen Atommacht weitergekommen ist. Zuvor hatte der UN-Sicherheitsrat weitere Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. Pjöngjang hatte für diesen Schritt mit Vergeltung gedroht.

Unterdessen hat Nordkoreas Regierung indirekt auf die jüngste Verlautbarung aus den USA reagiert. Wenige Stunden nach US-Präsident Trumps Drohung vermeldete Nordkoreas staatliche Nachrichtenagentur, das Militär überlege einen Angriff auf die Pazifikinsel Guam, auf der die USA Militärstützpunkte unterhalten.


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