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Hüfthoch im Schlamm

Gewitter haben in den vergangenen Tagen in mehreren Bundesländern in Österreich Schlammlawinen ausgelöst. Mindestens drei Menschen starben, Soldaten wurden zum Aufräumen entsendet.

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Hüfthoch im Schlamm

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Nach heftigen Gewittern und Schlammlawinen in Österreich haben in mehreren Bundesländern die Aufräumarbeiten begonnen. In Tirol, in der Steiermark und auch bei Salzburg kamen Soldaten zum Einsatz. Besonders betroffen waren in der Nacht zum Mittwoch das Tiroler Oberland und der Bezirk Insbruck-Land. Das bei Urlaubern beliebte Großarltal war zeitweise von der Umwelt abgeschnitten. Durch die Unwetter sind bisher mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.

In Nassereith im Bezirk Imst deckten Sturmböen während eines Gewitters das Dach eines Hauses ab. Dadurch wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt. Eine beschädigte Hochspannungsleitung führte zu Stromausfällen. In St. Leonhard zerstörten massive Steinschläge die Fahrbahn.

Die Sellraintalstraße im Gemeindegebiet von Sellrain war so stark mit Geröll bedeckt, dass es stundenlang kein Durchkommen mehr gab. Seit Mittwochfrüh ist der Weg wieder einspurig zu befahren. Auch die Brennerbahnstrecke war zwischen Innsbruck und Matrei kurzzeitig unterbrochen. Für Freitag sind neue Gewitter und starker Regen prognostiziert.

Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) bedankte sich via Kurznachrichtendienst Twitter bei den Helfern in den betroffenen Gebieten: