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#TrumpChicken: Was sucht ein Riesenhuhn im Weißen Haus?

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#TrumpChicken: Was sucht ein Riesenhuhn im Weißen Haus?

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Im Garten des Weißen Hauses konnten Besucher am Mittwoch einen ungewöhnlichen Gast bestaunen: Dort thronte ein aufblasbares Riesenhuhn mit gold-orangenem Haar.

Der Hingucker soll den US-Präsidenten dazu animieren, seine Steuererklärung zu veröffentlichen. Trump hat das, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, bisher nicht getan.

Neben Washington D.C. tauchte das rund sieben Meter große Goldhähnchen auch in Chicago und San Francisco zum Tag der Steuer auf. Aktivisten hatten zu Protesten im ganzen Land aufgerufen.

Der Hähnchenballon belustigt nicht nur die Besucher des Weißen Hauses, er erfreut sich auch im Internet unter dem Hashtag #TrumpChicken großer Beliebtheit.

Doch von all dem bekommt der Präsident nur wenig mit: Er weilt derzeit in seinem Golfclub in Bedminster, New Jersey.

Der Hähnchen-Trend setzt sich fort: Immer mehr Menschen bestellen eine etwas kleinere Version auf Ebay . Sie werden für rund 500 US-Dollar aus China versandt. Denn daher kommen die Hühner eigentlich. Aufgrund der großen Anzahl der Bestellungen, hat die chinesische Produktionsfirma inzwischen schon Lieferprobleme

Die Chinesen haben schon im Januar, kurz vor Trumps Vereidigung als Präsident, das “Jahr des Hahns” begonnen. Zu Ehren des Hahns hatten die Chinesen die überlebensgroßen Gummi-Hühner produziert.

Ob der Gold-Hahn Trump dazu bewegen wird, seine Steuerinformationen offenzulegen, ist fraglich. Doch vom Tisch ist das Thema noch lange nicht: Im Herbst soll sich der US-Kongress mit der geplanten Steuerreform befassen.

“Jetzt haben wir einen richtigen Präsidenten.”


“Ich habe mein Tier im Geiste gefunden…”


“Eilnachricht: Zustimmungsquote für aufblasbares #TrumpChicken: 98 Prozent.”