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"So sieht Freiheit aus": Chelsea Manning im roten Badeanzug in der Vogue


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"So sieht Freiheit aus": Chelsea Manning im roten Badeanzug in der Vogue

Nach sieben Jahren US-Militärhaft genießt Chelsea Manning ihre Freiheit in vollen Zügen.

Wovon viele Models träumen, ist für sie Realität geworden: Abgelichtet von Starfotografin Annie Leibovitz erscheint sie in der beliebten Septemberausgabe der Modezeitschrift Vogue.

Die 29-Jährige posiert an einem Strand und trägt einen roten Badeanzug der Designerin Norma Kamali. Vogue feiert mit der Ausgabe ihr 125-jähriges Bestehen.

Manning, die freigelassene Whistleblowerin und Transgender, war im Mai aus dem Gefängnis Fort Leavenworth freigekommen. Als Bradley Manning hatte sie im Irak-Krieg als Computerexperte für die US-Streitkräfte gearbeitet.

Weil sie große Datenmengen geheimen Materials an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergeleitet hatte, war sie 2013 unter anderem wegen Spionage zu 35 Jahren Militärhaft verurteilt worden.

Manning enthüllte unter anderem ein Video aus einem Kampfhubschrauber, der in Bagdad Zivilisten und zwei Reuters-Reporter beschießt. Es war der erste große Enthüllungserfolg der Plattform.

Einen Tag nach der Urteilsverkündung outete sie sich als Transgender.

Während der Haftzeit unternahm Manning zwei Selbstmordversuche, einen Hungerstreik und unterzog sich einer Geschlechtsumwandlung.

Kurz vor seinem Abtritt schenkte der ehemalige US-Präsident Barack Obama Manning die Freiheit.

Seit ihrer Entlassung lebt Manning in New York. Im Interview mit Vogue spricht sie über ihre Kindheit, die Trennung ihrer Eltern und ihre Gefühle rund um ihre sexuelle Identität. 2007 sei sie ins US-Militär eingetreten, um “sich selbst zu verstehen”.

Auf Instagram veröffentlichte Manning ein Foto, das sie im roten Badeanzug an einem Strand zeigt. “Ich nehme an, so sieht Freiheit aus”, schrieb sie dazu.

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