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Dänischer U-Boot-Kapitän des Totschlags verdächtigt


Dänemark

Dänischer U-Boot-Kapitän des Totschlags verdächtigt

Der dänische Besitzer eines gesunkenen U-Boots wird des Totschlags verdächtigt.

Der 46-jährige Peter Madsen war in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nach einer Suchaktion von dem sinkenden Schiff gerettet worden.

Er wird der fahrlässigen Tötung einer schwedischen Journalistin verdächtigt, die sich offenbar mit an Bord befand. Diese gilt noch immer als vermisst.

Madsen wies jegliche Vorwürfe zurück. Eine Leiche wurde bisher nicht gefunden.

Das 18 Meter lange U-Boot, dass von Madsen selbst erbaut und durch Crowdfunding finanziert wurde, ist am Freitag in der Køgebucht südlich der Hauptstadt in einer Tiefe von sieben Metern gefunden worden.

Am Samstag begannen Bemühungen, es aus dem Wasser zu heben. Wie lange die Operation dauern wird, ist noch unklar.

Währenddessen wollen die dänischen Justizbehörden am Samstag entscheiden, ob Madsen in Untersuchungshaft kommt.