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Charlottesville: Amok-Fahrer festgenommen – Kritik an Trump


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Charlottesville: Amok-Fahrer festgenommen – Kritik an Trump

Nach dem Auto-Anschlag in Charlottesville ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Der 20-jährige James Alex Fields aus Ohio soll hinter der Tat stecken. Eine junge Frau starb, als er bei einem Aufmarsch von Rechtsextremisten im Bundesstaat Virginia mit seinem Auto in die Gegen-Demo raste. Viele Menschen wurden verletzt.

Die Mutter des Tatverdächtigen sagte nach der Attacke: “Ich wusste nur, dass er zu einer Versammlung wollte. Aus seinen politischen Ansichten versuche ich mich rauszuhalten. Ich wusste nicht, dass es eine Kundgebung weißer Rassisten ist. Ich dachte, sie hätte irgendwas mit Trump zu tun. Trump ist kein Suprematist.”

Bereits zuvor hatten sich Teilnehmer der ultrarechten Veranstaltung Straßenschlachten mit Gegendemonstranten geliefert. Ein Augenzeuge berichtet vom Moment, als das Fahrzeug in die Menge raste: “Das Auto fuhr einige Leute an, dann setzte der Fahrer zurück, um wieder beschleunigen zu können und dann raste er in Dutzende Menschen. Mindestens ein Dutzend Menschen wurden direkt von dem Auto umgefahren.”

Donald Trump verurteilte die Gewalt, wurde aber vielfach dafür kritisiert, sich nicht genügend von den Rechten distanziert zu haben. “Wir verurteilen aufs Schärfste diesen furchtbaren Ausbruch von Hass, Bigotterie und Gewalt auf vielen Seiten”, meldete sich der US-Präsident aus seinem Golfclub in New Jersey zu Wort.

Trump waren in der Vergangenheit schon mehrfach Sympathien zu Rechtsextremen vorgeworfen worden. Im Wahlkampf unterstütze ihn die sogenannte Alt-Right-Bewegung, die auch am Aufmarsch in Virginia beteiligt war.



In den sozialen Medien wurde dem Präsidenten vorgeworfen, bei Gewalt seitens radikaler Islamisten immer sehr schnell mit Schuldzusprüchen gewesen zu sein. Nach der Attacke in Charlottesville habe er dagegen zu lange geschwiegen.


Donald Trump rief die Amerikaner dazu auf, zusammenzustehen.