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Kritik an Donald Trump nach den Auschreitungen in Charlottesville

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Kritik an Donald Trump nach den Auschreitungen in Charlottesville

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Donald Trump ist nach dem Anschlag von Charlottesville massiv kritisiert worden. Der US-Präsident habe sich zwar allgemein gegen Hass und Vorurteile gewandt, aber nicht klar genug von den Rechten distanziert, empörten sich sowohl Demokraten als auch Republikaner. Im Gegensatz zu seiner Tochter Ivanka, die auf Twitter eindeutig Stellung gegen Rechtsextremismus bezog:


“Es sollte keinen Platz in unserer Gesellschaft geben für Rassismus, Anhängern der weißen Rassisten und Nazis”, twitterte die 35-Jährige. Und weiter: “Wir müssen alle als Amerikaner zusammenrücken – und ein EINIGES Land werden.”


Vizepräsident Mike Pence verurteilte die Rechtsextremen während eines Besuchs in Kolumbien. Er kritisierte die starke Aufmerksamkeit auf Trumps Reaktion, die die Tat in den Hintergrund rücke:

“Wir haben keine Toleranz für Hass und Gewalt von weißen Rassisten, Neonazis oder dem Ku Klux Clan. Diese gefährlichen Randgruppen haben keinen Platz im öffentlichen Leben und der öffentlichen Debatte von Amerika. Wir verurteilen sie aufs Schärfste”, so Pence.


Ein 20-jähriger mutmaßlicher Nazi hatte in der Stadt im US-Bundesstaat Virginia ein Auto in eine Gruppe von Demonstranten gesteuert, die gegen eine Kundgebung von Rechtsextremisten protestierten. Eine 32-jährige Frau starb, 19 Menschen wurden verletzt.

Mehrere Tausend Menschen aus verschiedenen ultrarechten Gruppen hatten an dem Marsch unter dem Motto “Vereinigt die Rechte” teilgenommen. Die Kundgebung war eskaliert. Aufgebrachte Gegendemonstranten jagten den Veranstalter der rechten Demonstration durch die Straßen. Er wurde von der Polizei geschützt.