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"Diebstahl geistigen Eigentums": Trump prüft Schritte gegen China

Peking warnt angesichts der US-Verfügung vor Handelsprotektionismus.

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"Diebstahl geistigen Eigentums": Trump prüft Schritte gegen China

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US-Präsident Donald Trump will geistiges Eigentum besser schützen. Eine entsprechende Verfügung unterzeichnete er im Weißen Haus. Die Maßnahme richtet sich direkt gegen China: Laut Anordnung soll geprüft werden, ob das Land amerikanischen Eigentumsrechten, Innovationen und der technischen Entwicklung schadet.

“Der Diebstahl geistigen Eigentums durch andere Länder kostet unseren Staat Millionen Arbeitsplätze und jedes Jahr Milliarden Dollar. Zu lange wurde dieser Reichtum in unserem Land abgeschöpft, während Washington nichts dagegen unternommen hat”, so Trump.

In einer Stellungnahme des chinesischen Wirtschaftsministeriums zur Trump-Anordnung heißt es, jeglicher Schritt in Richtung Handelsprotektionismus werde der Beziehung beider Länder sowie den Interessen von Unternehmen aus den USA und China schaden.