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Trumps späte Virginia-Reaktion sorgt weiter für Proteste

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Trumps späte Virginia-Reaktion sorgt weiter für Proteste

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Donald Trumps späte Verurteilung der extremen Rechten nach der Gewalt in Charlottesville schlägt weiter Wellen. Der US-Präsident wurde in New York von wütenden Demonstranten empfangen. Trump hatte sich mit seiner ersten halbherzigen Reaktion scharfe Kritik von Politikern beider Großparteien eingehandelt.

Erst zwei Tage nach den Vorfällen fand er deutlichere Worte: Rassismus sei “böse”, so Trump in einer Rede und die Anhänger des Ku-Klux-Clans und Neonazis seien “Kriminelle”.

Am Samstag war es bei einer Kundgebung der Rechten in der Universitätsstadt in Virginia zu Gewaltausbrüchen gekommen. Nach der Attacke eines mutmaßlichen Rechtsextremisten mit einem Auto starb eine 32-jährige Frau, 19 Menschen erlitten teils schwere Verletzungen.


Neben Politikern und Bürgern reagiert auch die Wirtschaft auf Trumps Zögerlichkeit: Nach Merck-Chef Kenneth Frazier verließen auch die Unternehmenslenker von Intel Chart und Under Armour, Brian Krzanich und Kevin Plank den Beraterstab, der den Präsidenten in wirtschaftspolitischen Fragen berät.