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Barcelona: Wer sind die Opfer?

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Barcelona: Wer sind die Opfer?

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Erste Details zu den Opfern des Terroranschlags und der anschließenden Polizeioperation bringen schreckliche Details ans Licht.

Der Lieferwagen, der mit hoher Geschwindigkeit in die Menschenmenge auf den bei Touristen und Einheimischen sehr beliebten Ramblas raste, tötetete 13 Menschen und verletzte mehr als 100 weitere. Am Freitag besuchte der deutsche Aussenminister Verletzte aus Deutschland in Krankenhäusern in Barcelona.

Beim Polizeieinsatz in Cambrils – etwa 100 km von Barcelona entfernt – wurden mehrere Menschen verletzt. Eine Frau, die dort von den vor der Polizei flüchtenden VerdÄchtigen angefahren wurde, erlag ihren Verletzungen.

Unter den Verletzten von Barcelona sollen Menschen aus 35 Nationen sein – darunter 28 Franzosen. In der kosmopolitischen Metropole leben auch sehr viele Ausländer – und jedes Jahr kommen Millionen von Touristen aus aller Welt.

Erst an diesem Freitag gibt es erste Informationen zu Spaniern unter den Todesopfern.
Laut “El Pais” sind ein drei Jahre alter Junge aus Rubí bei Barcelona und sein Großvater getötet worden.

Mehrere Quellen melden, eine 44 Jahre alte Belgierin sei getötet worden sowie drei Deutsche, zwei Italiener, eine Portugiesin und ein Amerikaner.

Die Frau aus Belgien war mit ihrem Ehemann und ihren 11 und 14 Jahre alten Söhnen in Barcelona im Urlaub. Die Familie kommt aus Tongeren – der Bürgermeister der Stadt hat den Tod der Frau, die er laut Medien getraut hat, bestätigt.


Besonders traurig und berührend ist die Geschichte des 7 Jahre alten Jungen, der die australische und die britische Staatsangehörigkeit hat und der seit dem Anschlag auf die Ramblas vermisst wird. Mehrere Medien zeigen Fotos des Jungen, denn die Familie sucht mit diesen Bildern nach dem kleinen Julian. Offiziell gilt das Kind als vermisst.



Mehrere spanische Medien zeigen Bilder der Opfer. Das erste Foto war das des Italieners Bruno Gulotta.