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Massenbegräbnis nahe Freetown

Die Behörden in Sierra Leone gehen nach dem Erdrutsch von weiter steigenden Opferzahlen aus. Hunderte Menschen werden noch vermisst.

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300 nicht identifizierte Opfer des Erdrutsches in Sierra Leone sind in Waterloo in der Nähe der Hauptstadt Freetown beigesetzt worden. Am Rande des Massenbegräbnisses fand eine interreligiöse Trauerfeier statt, an der Präsident Ernest Bai Koroma und seine Amtskollegin aus dem Nachbarstaat Liberia, Ellen Johnson Sirleaf, teilnahmen.

Nach Angaben von Rotem Kreuz und den Vereinten Nationen sind bislang über 400 Todesopfer registriert worden, darunter mehr als 100 Kinder. Mindestens 600 Menschen gelten offiziell als vermisst.

Der Erdrutsch ging am Montag im Regent-Distrikt nahe Freetown nieder, als nach heftigen Regenfällen Teile eines aufgeweichten Hanges abbrachen. 3000 Menschen sind obdachlos. China und die EU wollen über eine Million Euro Soforthilfe bereit stellen.