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IS-Miliz bekennt sich zu Messerattacke im sibirischen Surgut

Dabei waren mehrere Menschen verletzt worden

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IS-Miliz bekennt sich zu Messerattacke im sibirischen Surgut

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Die Miliz Islamischer Staat hat sich zu der Meserattacke in der sibirischen Stadt Surgut bekannt. Der Messerstecher war von russischen Sicherheitskräften erschossen worden, die die Tat zunächst als versuchten Mord eingestuft hatten.

Der Mann sei durch Straßen im Zentrum der Stadt 2100 Kilometer östlich von Moskau gelaufen und habe Passanten angegriffen, hieß es in einer Mitteilung des Staatlichen Ermittlungskomitees.

Der Angreifer sei ein 1994 geborener Einheimischer gewesen. Es werde geprüft, ob er psychisch auffällig gewesen sei. Örtliche Berichte in Surgut stellten die Bluttat allerdings anders und folgenschwerer dar als zunächst die Behörden und staatliche Medien. Es seien mehrere Angreifer mit Messern und Schusswaffen gewesen. Der städtische Fernsehkanal C1 zeigte Aufnahmen von der Festnahme eines mutmaßlichen zweiten Täters.

Das IS-Sprachrohr Amak erklärte, der Angreifer habe zu den «Soldaten des Islamischen Staates» gehört.

Vier Opfer schwebten nach Angaben von Ärzten in Lebensgefahr, wie die Agentur Interfax meldete. Surgut zählt etwa 300 000 Einwohner und ist ein Zentrum der Ölindustrie. Deshalb gilt die Stadt als eine der reichsten in Russland.