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Assad lehnt Kooperation mit "dem Westen" ab - vorerst

Der syrische Präsident hielt eine Rede im Außenministerium in Damaskus und forderte von westlichen Staaten, "Verbindungen zum Terrorismus" zu beenden.

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Der syrische Präsident Baschar al-Assad lehnt jede Zusammenarbeit mit dem Westen ab, solange dieser nicht seine “Verbindungen zum Terrorismus” kappe.

In einer Rede zur Eröffnung einer Konferenz im Außenministerium in Damaskus schloss Assad eine Sicherheitskooperation genauso aus wie die Eröffnung von Botschaften in Syrien.

Assad sagte: “In Syrien haben wir einen hohen Preis für diesen Krieg bezahlt, um das Projekt des Westens in Syrien und in der ganzen Welt zum Scheitern zu bringen.”

Syrien habe vom ersten Moment an den Terror bekämpft und werde ihn in Kooperation mit seinen Freunden weiterhin an jedem Ort zerschlagen, sagte Assad weiter:

“Es wird keine Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen geben und keine Eröffnungen von Botschaften. Für einige Staaten, die sagen, dass sie eine Lösung des Konflikts in Syrien anstreben, gibt es keine Rolle, bis sie ihre Beziehungen zum Terrorismus beenden.”

Westliche Staaten wie die USA, Deutschland oder Großbritannien hatten ihre Botschaften in Damaskus im Frühjahr 2012 geschlossen. Zuletzt gab es aber immer wieder Spekulationen, sie könnten sich am Wiederaufbau zerstörter Regionen in dem Bürgerkriegsland beteiligen.