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IS-Miliz verliert in Irak und Libanon militärisch an Boden

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IS-Miliz verliert in Irak und Libanon militärisch an Boden

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Mit dem Sturm der Armee auf Tal Afar verliert der sogenannte “Islamische Staat” im Irak militärisch an Boden. Tal Afar liegt rund 70 Kilometer westlich von Mossul und ist nach der Rückeroberung der früheren IS-Hochburg Anfang Juli eine der letzten größeren IS-Bastionen im Irak. Bis zu 1000 Dschihadisten sollen sich dort verschanzt haben.

Iraks Regierungschef Haider al-Abadi rief sie auf, sich zu ergeben: “Daesh-Kämpfer ich warne euch: Entweder gebt ihr auf, oder ihr werdet sterben. Ich verspreche, dass wir das Land Schritt für Schritt befreien werden.”

Auch im Osten Libanons läuft seit Samstag eine Offensive gegen die Islamisten-Miliz. Zuletzt hatte ein Armeesprecher verkündet, dass zwanzig Kämpfer nahe der Grenze zu Syrien getötet worden seien. Ein Drittel des vom “Islamischen Staat” kontrollieren Gebiets sei zurückerobert.

Jetzt hat auch das libanesische Militär Verluste zu beklagen. Drei Soldaten kamen offenbar durch eine Landmine ums Leben. Parallel zum Großangriff der Armee in Libanon starteten die Hisbollah und die syrische Armee eine Offensive auf der anderen Seite der Grenze.