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Attentäter von Barcelona in Paris geblitzt

Frankreichs Innenminister Collomb bestätigte, das Auto sei in eine Radarfalle geraten.

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Das Auto, das am Freitag im katalanischen Badeort Cambrils als Waffe eingesetzt wurde, ist wenige Tage zuvor in Paris geblitzt worden. Das bestätigte Frankreichs Innenminister Gérard Collomb. Es sei sicher, dass sich der Wagen nur kurze Zeit in Frankreich aufgehalten habe, so Collomb. Der Grund für den Abstecher ins Nachbarland ist aber noch unbekannt. Am Freitag wurde mit dem Auto in Cambrils eine Frau überfahren und tödlich verletzt. Fünf mutmaßliche Terroristen wurden von der Polizei erschossen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Imam einer Moschee in Ripoll der Kopf der Terrorzelle war. Er kam ums Leben, als der Unterschlupf der Bande in Alcanar bei einer Explosion zerstört wurde.

Am Montag erschoss die Polizei in Subirats den 22-Jährigen Younes Abouyaaqoub, der nach Ansicht der Ermittler als Fahrer des Lieferwagens den Anschlag in Barcelona verübte. Bei den Taten auf den Ramblas und in Cambrils wurden insgesamt 15 Menschen getötet. Acht mutmaßliche Mitglieder der Terrorzelle sind tot, vier wurden festgenommen und mittlerweile einem Ermittlungsrichter vorgeführt.