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Bayerischer Wanderer stürzt in Tirol in den Tod

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Bayerischer Wanderer stürzt in Tirol in den Tod

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Bei einer Bergtour in Tirol ist ein Bayer tödlich verunglückt. Der 71-Jährige wollte am Dienstag mit mehreren anderen Wanderern zur Schneidspitze nahe der deutschen Grenze aufsteigen, berichtete die Polizei. Der Mann aus dem Landkreis Unterallgäu stürzte, rutschte über einen grasbewachsenen Steilhang ab und fiel schließlich rund 200 Meter über felsiges Gelände in die Tiefe.

Der Leichnam wurde mit einem Polizeihubschrauber von der Unfallstelle nahe der Stadt Reutte geborgen.

In Österreich verletzen sich jedes Jahr fast 9000 Menschen beim Wandern und Bergsteigen so schwer, dass sie ins Krankenhaus müssen. Laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit sterben jährlich durchschnittlich 100 Menschen bei Bergunfällen. Hauptgründe seien Selbstüberschätzung und mangelnde Fitness.