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Streik an Portugals Grenze: 30.000 Reisende betroffen

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Streik an Portugals Grenze: 30.000 Reisende betroffen

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In Portugal müssen Reisende in den kommenden Tagen mit Verzögerungen rechnen.

Grund ist ein Streik im öffentlichen Dienst. Am Donnerstag und Freitag (24. und 25. August) wollen Beamte der Einwanderungsbehörde ihre Arbeit niederlegen.

Grund für den Ausstand ist ein Streit um Unterbesetzung und fehlende Ressourcen. Die Regierung war den Forderungen der Gewerkschaften zuletzt nicht nachgekommen.

Die Beamten hatten von der Regierung verlangt, 200 neue Inspektoren einzustellen und die Computersysteme zu erneuern, um die Abläufe zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Die Regierung will zwar mehr Personal einstellen und auch die Arbeitszeiten flexibler gestalten, machte aber keine konkreten Zusagen.

Das portugiesische Außenministerium bat alle Reisenden, an den betroffenen Tagen bei Ein- und Ausreise einen Zeitpuffer einzuplanen.

30.000 Reisende von außerhalb des Schengen-Raums an den Flughäfen von Lissabon, Porto und Faro sind den Angaben nach von dem Streik betroffen.

Auch Airlines warnten ihre Passagiere vor Verspätungen. Easyjet rechnet allerdings laut einer Mitteilung nicht damit, dass Flüge wegen der Streiks gestrichen werden müssen.

Die Fluglinie bat Reisende, sich zwei Stunden vor der geplanten Abflugszeit am Flughafen einzufinden.