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Florida richtet Todeskandidaten mit nicht erprobtem Medikament hin

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Florida richtet Todeskandidaten mit nicht erprobtem Medikament hin

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Im US-Bundesstaat Florida ist ein Mann mit Giftspritzen hingerichtet worden, deren chemische Zusammensetzung bisher noch nie in den USA eingesetzt wurde. Der wegen rassistisch motivierten Doppelmordes zum Tode verurteilte Mark Asay wurde am Donnerstagabend Ortszeit im Gefängnis in Starke für tot erklärt. Bei der Hinrichtung wurde das Narkosemittel Etomidat verwendet, das bislang noch nie bei Exekutionen eingesetzt wurde. Asay war vergeblich vor Gericht gegen die Nutzung des Mittels vorgegangen. Seine Anwältin hatte den Behörden vorgeworfen, den 53-Jährigen als “Versuchskaninchen” zu missbrauchen.

Mark Asay war zum Tode verurteilt worden, weil er einen Schwarzen getötet hatte. Der 53-Jährige hatte sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft 1987 rassistisch geäußert als er einen 34-Jährigen Schwarzen erschoss. Ihm wurde zudem der Mord eines weiteren Mannes hispanischer Herkunft angelastet. Er ist der erste Weiße seit der Wiedereinführung der Todesstrafe in Florida 1976, der wegen Mordes an einem Schwarzen hingerichtet wurde.

Das Pharmaunternehmen Janssen kritisierte die Verwendung seines Medikaments für die Hinrichtung. Ziel der Firma sei es “Leben zu retten und zu verbessern”, sagte ein Sprecher. Das Unternehmen heiße die Verwendung seines Mittels für die Todesspritze nicht gut.