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400 IS-Kämpfer in Bussen nach Syrien gebracht

Der IS beherrschte in Libanon eine kleine Bergregion. Nach tagelangen Kämpfen wurden die Anhänger der Miliz mit ihren Familien nach Syrien gefahren.

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400 IS-Kämpfer in Bussen nach Syrien gebracht

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Busse und Krankenwagen bringen rund 400 Kämpfer des sogenannten Islamischen Staats von Libanon nach Syrien. Der Abzug war nach dem Ende der Gefechte an der Grenze zum Nachbarland vereinbart worden.

Die Extremisten werden mit ihren Familien in die syrische Provinz Deir ez-Zor gefahren. Die Region wird größtenteils noch von der IS-Terrormiliz kontrolliert.

Mit der Evakuierungsaktion wird eine Vereinbarung mit der libanesischen Armee auf der einen Seite und der schiitischen Hisbollah und dem Militär Syriens auf der anderen Seite umgesetzt. Kurz zuvor war eine Feuerpause vereinbart worden.

Ein libanesischer Offizier sagt: „Wir haben den Feind zerstört und die libanesische Flagge in der Bergregion gehisst.“

Die Islamisten hatten im Libanon ein kleines Gebiet an der Grenze zu Syrien beherrscht. Vor zehn Tagen war es von der einen Seite von der libanesischen Armee und von der anderen von der Hisbollah und syrischen Truppen angegriffen worden.