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Protest gegen Putin-Besuch in Budapest

Putins Besuch bei der Eröffnung der Judo-WM ist nicht nach jedermanns Geschmack. Beim Besuch geht es nicht nur um Sport.

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Protest gegen Putin-Besuch in Budapest

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In Budapest haben Demonstranten gegen den Besuch von Russlands Präsident Wladimir Putin protestiert. Aufgerufen hatte die Gruppe “Momentum”, die sich für eine westlich orientierte Politik und eine Orientierung an der europäischen Union einsetzt. Ihr gehören vor allem junge Menschen an.

Als Mahnung hängten sie in den Straßen Budapests Poster und Schilder auf, die an die kommunistische Zeit des Landes unter russischem Einfluss erinnern sollten.

Dazu András Fekete-Györ, Präsident der Momentum-Bewegung: “Putins Einfluss in Ungarn ist auch heute real. Es besteht die Gefahr, dass unser Ministerpräsident Orban uns in die Arme Russlands treibt. Wir wollen eine Zukunft für Ungarn in Europa. Das wollen die Menschen hier auch seit mehr als tausend Jahren. “

Putin war als Ehrenpräsident des Welt-Judoverbands IJF nach Budapest gekommen. Die Eröffnung, ein Spektakel mit magyarischen Reitern und Pfeilschützen, versäumte er aber, weil sich seine Ankunft um mehrere Stunden verzögert hatte. Putin und Orban nutzten das Sportereignis für ein Arbeitsgespräch am Rande. Konkrete Ergebnisse des Treffens sind nicht bekannt.

“In den meisten EU-Mitgliedsstaaten ist der russische Präsident Putin nicht besonders willkommen”, sagt euronews-Reporter Attila Magyar, “hier ist er bereits zum dritten Mal in zweieinhalb Jahren.”