Eilmeldung

#MumbaiSinks: Über 500 Tote nach Monsun-Regen in Indien

Sie lesen gerade:

#MumbaiSinks: Über 500 Tote nach Monsun-Regen in Indien

Schriftgrösse Aa Aa

Im ostindischen Bundesstaat Bihar sind mehrere hundert Menschen nach schweren Überschwemmungen ums Leben gekommen. Mehrere Tausend Menschen sind obdachlos.

Nach Angaben der Regionalregierung sind 17,1 Millionen Einwohner in der Region von der Flutkatastrophe betroffen. In den vergangenen Tagen wurden nach offiziellen Angaben 514 Menschen getötet.

Indiens Premier Narendra Modi versprach Hilfen in Höhe von umgerechnet rund 65 Millionen Euro.

Nach vier Tagen Starkregen sind auch weite Teile des westindisches Bundesstaats Gujarat und der indischen Großstadt Mumbai überflutet.

Wie lokale Medien berichten, brach das Wasser in zahlreiche Bürogebäude und auch Krankenhäuser ein.


Die Regierung foderte Menschen auf, nach Hause zu gehen und ihre Wohnungen nicht zu verlassen. Schulen wurden geschlossen, der Verkehr kam zum Erliegen.


Ein Zug entgleiste nachdem die Schienen von den Wassermassen zerstört wurden. Dabei wurden keine Personen verletzt.

In Indien ist Hauptmonsunzeit. Allerdings sind die Folgen der starken Regenfälle Experten zufolge schlimmer als in den Vorjahren.

Auch die benachbarten Länder sind betroffen: In Indien, Nepal und Bangladesch kamen insgesamt mehr als 1.200 Menschen ums Leben.

In den sozialen Netzwerken beschwerten sich einige über dürftige Berichterstattung. Obwohl die Lage ernst sei, liege die Aufmerksamkeit der Medien auf der Millionenmetropole Mumbai.


Die Welthungerhilfe ist vor Ort in Bihar, um Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen.



Unter dem Hashtag #MumbaiSinks teilten zahlreiche Nutzer Bilder der Fluten in Mumbai.



Unter dem Stichwort #MumbaiRains boten zahlreiche Menschen ein Obdach sowie Essen für alle von den Fluten betroffene.