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Tropensturm "Harvey": Solidarität mit den Gestrandeten

Eine Tankstelle wird zum Rettungsanker. Hier finden Menschen, die vor den Fluten geflohen sind Unterschlupf, trockene Kleidung und etwas Trost.

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Tropensturm "Harvey": Solidarität mit den Gestrandeten

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Eine Tankstelle in Houston, Texas, am frühen Dienstagmorgen. Hier finden Menschen, die vor Tropensturm “Harvey” geflohen sind oder evakuiert wurden, vorübergehend Unterschlupf, etwas zu essen und trockene Kleidung,

“Wir haben so gut wie alles verloren”, sagt ein völlig durchnässter Mann. “Das Haus war noch nicht überschwemmt, aber kurz davor. Wir sind noch rechtzeitig davon gekommen.”

Hilfsorganisationen, aber auch freiwillige Helfer sind spontan vor Ort, um den Gestrandeten unter die Arme zu greifen, bevor sie auf Notunterkünfte verteilt werden.

“Das ist entsetzlich, vor allem für die Kinder, herzzerreißend”, seufzt diese Helferin. Deswegen ist sie hier. “Einfach furchtbar”, fügt ein Mann hinzu. “Nicht alle sind so stark betroffen, aber es ist erschreckend.”

Ein Wagen hält, die Frau am Steuer sagt, dass sie Decken bringt. “Und Kleidung für etwas breitere Leute, schließlich ist nicht jeder rank und schlank. “

In Texas kämpfen Rettungskräfte weiter gegen die Fluten. Die Küstenwache sprach von mehr als 3000 Menschen, die allein am Montag aus den überschwemmten Gebieten gerettet wurden.