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"Harvey" erreicht Louisiana - Texas öffnet weitere Notunterkünfte für Schutzsuchende

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"Harvey" erreicht Louisiana - Texas öffnet weitere Notunterkünfte für Schutzsuchende

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Satellitenbilder zeigen das Ausmaß des Tropensturms “Harvey” und kündigen die nächste Regenkatastrophe an: Nach Texas ist nun der Nachbarstaat Louisiana betroffen. Meteorologen warnen vor lebensbedrohenden Überflutungen. Der Bundesstaat hat die Zahl der Rettungsboote und einsatzbereiten Hubschrauber verdoppelt. Bewohnern der Stadt New Orleans wurde empfohlen, sich mit Vorräten im Haus zu verschanzen.

In Texas befanden sich nach Angaben der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA am Mittwoch 30 000 Menschen in Notunterkünften. 200 000 hätten sich bereits für Nothilfe registriert. In Houston kündigte der Bürgermeister die Öffnung weiterer Notquartiere für Schutzsuchende an. Auch die Megakirche des Fernsehpredigers Joel Osteen öffnete ihre Türen. Viele Freiwillige boten ihre Hilfe an.

Nach ersten Schätzungen könnten in Texas bis zu 40 Tausend Häuser von Tropensturm “Harvey” in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Neben vielen Verletzten wurden bis zum Mittwoch vier Tote offiziell bestätigt, darunter ein ertrunkener Polizist. Inoffizielle Schätzungen kommen zu weit höheren Opferzahlen, in Medienberichten ist von bis zu 30 Toten die Rede. Genaue Zahlen wird es wohl erst geben, wenn die Fluten wieder zurückgehen.