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Harvey wird schwächer, aber immer teurer

Die Schäden durch "Harvey" sind noch kaum abzusehen. Allein der Bundesstaat Texas könnte über 125 Milliarden Dollar brauchen.

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Nach tagelangem heftigen Regen über Texas hat „Harvey“ jetzt den Nachbarstaat Louisiana erreicht. Allerdings weniger heftig, der Tropensturm wurde zu einem Tiefdruckgebiet heruntergestuft.

Ein großer Trost für viele Bewohner im Süden der USA ist das nicht. Wie Bilder aus Port Arthur nahe der Grenze zu Louisiana zeigen, steht auch hier vielerorts alles unter Wasser, viele Menschen haben alles verloren.

Der Gouverneur Louisianas, John Bel Edwards, ist trotzdem erleichtert: „Bisher ist die Situation weniger schlimm als vorhergesagt. Wir sind dankbar, wenn wir die Regenmenge, die Stärke der Winde und die Überschwemmungen landesweit in Louisiana betrachten. Aber es ist immer noch sehr ernst, wir haben einen langen Weg vor uns.“

„Harvey“ zieht zwar nach Osten, hält aber auch Texas weiter in Atem. Die Notunterkünfte sind völlig überlastet oder versinken selbst in den Fluten. In mehreren Pflegeheimen mussten die Menschen stundenlang im Wasser ausharren, bis sie gerettet werden konnten.

Wie viel Schaden „Harvey“ angerichtet hat, ist noch kaum abzusehen. Schätzungen zufolge könnte der Staat Texas mehr als 125 Milliarden Dollar brauchen. Auch wie viele Menschen durch den Tropensturm ums Leben gekommen sind, ist noch unklar. Bislang sprechen die Behörden von 30 Todesopfern.