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Preisvergleichsverfahren: Google kommt EU entgegen

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Preisvergleichsverfahren: Google kommt EU entgegen

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Google hat der EU dargelegt, wie man künftig mit Preisvergleichs-Ergebnissen vorgehen wolle. Das teilte die EU-Regulierungsbehörde mit. Damit hält sich der IT-Konzern an die Deadline der Europäischen Union. Weil das Unternehmen bei seinen Preisvergleichsdiensten seine marktbeherrschende Stellung missbraucht haben soll, hatte die EU eine 2,4 Milliarden Euro Geldstrafe verhängt. Google hatte 60 Tage Zeit gehabt, einen Plan für die Zukunft abzugeben.

Die neue Strategie muss bis 28. September umgesetzt sein. Andernfalls drohen neue Geldstrafen in Höhe von bis zu fünf Prozent der Tageseinnahmen – für jeden Säumnistag. Google besitzt im europäischen Geschäft mit der Internetsuche einen Marktanteil von über 90 Prozent.