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E-Bikes für alle!

Der Trend zum E-Bike ist nicht zu bremsen. Sogar Kinder sollen damit fahren. Die neusten Tendenzen zeigt die Fahrradfachmesse Eurobike

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E-Bikes für alle!

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Sie werden immer schneller, sicherer, digitaler und teurer: Der Trend zum E-Bike ist nicht zu bremsen. Die neusten Tendenzen – übrigens für alle Altersgruppen – zeigt die Fahrradfachmesse Eurobike mit gut 1.400 Ausstellern in Friedrichshafen am Bodensee.

Was auffällt: Viele E-Bike sind speziell für den Berufsverkehr in der Stadt konzipiert, wie dieses klappbare Modell, ideal für Pendler, die zwischenzeitlich die Bahn nutzen wollen. Für manche E-Bikes benötigt man einen Mofa-Führerschein. Das Rad ist für kurze Strecken gedacht, mit einer Ladung kommt man maximal 30 Kilometer weit.

Wer in ein teures E-Bike investiert, braucht bombensichere Schlösser. Denn der durchschnittliche Fahrraddieb benötigt drei Minuten, um herkömmliche Modelle zu knacken. Der aktuelle Trend ist digital: Schlösser, die via Smartphone mit GPS verbunden sind, das Fahrrad jederzeit tracken, mit einer Alarmanlage Diebe verschrecken und sich dank eingebauter Sonnenkollektoren selber aufladen.

Weitere Neuheiten: Der erste gemäß Straßenverkehrsordnung zugelassene Fahrradblinker – oder aber ein Rucksack mit integriertem LED-Blinker, der über den Lenker gesteuert wird.

Auch Kinder haben das Recht, auf einem E-Bike zu fahren. Damit sie, so das Argument, auch große Radtouren bewältigen und viele Stunden an der frischen Luft mit Ihren Eltern verbringen können, statt vorm Bildschirm.
“Es ist eine Nische, aber es ist etwas, das die Familien glücklicher macht, weil sie zusammen Erlebnisse haben”, sagt Stefan Limbrunner (Geschäftsführer KTM)

Auf der Eurobike sind die ersten serienreifen E-Mountainbikes für Kinder zu sehen, mit gedrosselter Maximalgeschwindigkeit. Den Helm sollte man auf keinen Fall vergessen.