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"Harvey" sorgt für Schäden in Milliardenhöhe

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Von Euronews
"Harvey" sorgt für Schäden in Milliardenhöhe

<p>Während im Katastrophengebiet in Texas die Fluten schwinden, werden die wirtschaftlichen Folgen des Tropensturms “Harvey” deutlich. Nach Einschätzung der Behörden belaufen sich die Schäden auf 125 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 105 Milliarden Euro.</p> <p>Die US-Regierung will beim Kongress ein Sorforthilfepaket von knapp 6 Milliarden Dollar beantragen, ein erster Tropfen auf den heißen Stein, bis die restlichen Gelder fließen.</p> <p>Texas ist das Herz der US-amerikanischen Erdgas- und Erdölindustrie. Mindestens 10 Raffinerien wurden wegen des Tropensturms stillgelegt. Die meisten Schließungen waren verbeugend, zu allzu großen Schäden soll es nicht gekommen sein. Dennoch entfallen knapp drei der täglich 18 Millionen in den <span class="caps">USA</span> geförderten Barrel Erdöl . </p> <p>Ölexperte Stephen Schork sagt: “Die Raffinerien sind außer Betrieb oder laufen mit geringer Förderleistung. Dadurch entfällt ein Drtitel der Förderkapazität. Wir können in den kommenden Wochen mit einem Anstieg der Benzinpreise von 20 bis 40 Cent an den Zapfsäulen rechnen. </p> <p>Die Benzinpreise sind bereits landesweit spürbar angestiegen. In Texas gab es an mehreren Tankstellen gar keinen Kraftstoff mehr. Am Weltmarkt für Rohöl sind die Auswirkungen dagegen noch nicht zu spüren.</p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="de" dir="ltr">Schäden <a href="https://twitter.com/hashtag/Harvey?src=hash">#Harvey</a> werden bis zu 125 Mrd $ erwartet. Man wird feststellen, dass auch Versicherungen sich schwer tun solche Beträge zu zahlen.</p>— Horst Eich (@59karli82) <a href="https://twitter.com/59karli82/status/903554987208433664">1 septembre 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>