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Monsun in Südasien: mehrere Tote in Pakistan

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Monsun in Südasien: mehrere Tote in Pakistan

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Kurz, nachdem die heftigen Überschwemmungen in der indischen Metropole Mumbai mehreren Menschen das Leben gekostet haben, hat es jetzt den Süden Pakistans getroffen. In Karachi, der Megastadt an der Küste Pakistans, sind mindestens ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Die meisten starben durch Stromschläge.

Die Zahl der Todesopfer wird wahrscheinlich weiter steigen. Manche Zeitungen berichten schon jetzt höhere Opferzahlen.

Schulen blieben geschlossen, Bahn und Flugverkehr wurden eingestellt berichtete Bürgermeister Wasim Akhtar.


Pakistan, Indien, Bangladesch und Nepal, in diesem Jahr sind bereits 1.700 Menschen in der Region durch die Folgen des Monsuns ums Leben gekommen. In Bangladesch stand ein Drittel des Landes unter Wasser. Für einige Regionen gibt es inzwischen aber Erleichterung: Dort gehen die Wasserstände bereits zurück.

Jedes Jahr sterben Hunderte Menschen bei Überschwemmungen während der Monsunzeit. Der Monsun, ein Wind, der feuchte Luft vom Meer auf das Land trägt und dort heftige Regenfälle erzeugt, ist nichts Ungewöhnliches in Südasien. In diesem Jahr sind die Auswirkungen aber besonders katastrophal.

Weitere Informationen

Genaue Erklärung des Monsun