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Verschwundenes Mädchen: Mehr als 500 Freiwillige suchen Maelys

In Frankreich haben mehr als 500 Freiwillige trotz Regen bei der Suchen nach der seit einer Woche verschwundenen Maelys (9) mitgemacht.

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Verschwundenes Mädchen: Mehr als 500 Freiwillige suchen Maelys

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In Frankreich in der Nähe von Grenoble haben sich an diesem Samstag mehr als 500 Freiwillige, die sich auf Facebook eingetragen hatten, trotz Regens und schlechten Wetters an der Suche nach der 9-jährigen Maelys beteiligt. Auch Polizisten und ein Hubschrauber suchten ein erweitertes Waldgebiet im Alpengebiet um Pont-de-Beauvoisin ab. Die Suchaktion war offiziell erlaubt worden.

Doch die Ermittler tappen auch eine Woche nach dem Verschwinden des Mädchens offenbar weiterhin im Dunklen. Ermittelt wird gegen X – niemand steht konkret im Verdacht. Es waren zwei 34 Jahre alte Männer vorübergehend festgenommen und befragt worden, beide wurden vor Ablauf der Frist von 48 Stunden wieder freigelassen.

In der französischen Presse erklärte ein Polizist, der anonym bleiben wollte, man gehe davon aus, dass Maelys in einem Auto mitgenommen wurde. Das Mädchen, das mehrere hundert Kilometer entfernt lebt, war mit ihrer Familie bei einer Hochzeitsfeier in Pont-de-Beauvoisin und wird seit den frühen Morgenstunden des 27. August 2017 vermisst.

Die Polizei hat mehr als 250 Personen befragt, die als Gäste auf der Hochzeit und bei zwei anderen Festen im selben Ort waren. Es werde allen Hinweisen nachgegangen, verlautete aus Ermittlerkreisen.