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Von Buda nach Pest - aber schwimmend

Gegen den Strom schwammen 263 Teilnehmer durch die Donau, 200 erreichten das andere Ufer

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Von Buda nach Pest - aber schwimmend

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Zum zweiten Mal ging es in Budapest bei den Urban Games darum, wer am schnellsten von Pest auf die andere Seite der Stadt nach Buda schwimmt. Nicht die Wassertemperatur ist die Herausforderung, sondern die extreme Strömung.

István „Kokó” Kovács ist Olympiasieger und ungarischer Boxweltmeister. Für ihn war klar, er muss durch den Fluss: “Als ich davon gehört habe, war klar das ich mitmachen muss. Das ist ein Ereignis auf der Wunschliste des Lebens für mich.”

Ob Mann oder Frau, Jung ioder alt, jeder über 18 kann mitmachen, ein Gesundheitszeugnis vorausgesetzt. Man darf die wirklich starke Strömung nicht unterschätzen, und man muss gegen sie schwimmen, um nicht vom Ziel auf der anderen Seite abgetrieben zu werden. 263 warfen sich in die Fluten der Donau, 40 Retter standen bereit, um schwächelnde Schwimmer aus dem Wasser zu holen. Tatsächlich erreichten 200 das andere Ufer, 63 wurden aus dem Strom gefischt, bevor die Strömung sie zuweit abgetrieben hätte.

Der schnellste Schwimmer brauchte 4 Minuten und dreizehn Sekunden, die beste Schwimmerin 5 Minuten und 5 Sekunden für die gut 100 Meter. Für alle , die es geschafft haben ist es ein großer Erfolg, auch für die Veranstalter. Sie hoffen darauf, das aus dem Wettschwimmen eine Institution wird, ein Event, das jedes Jahr stattfindet.