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Nordkorea-Krise: Die Schweiz will vermitteln

Die Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschäftigte sich in einer Sondersitzung mit Nordkorea.

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Nordkorea-Krise: Die Schweiz will vermitteln

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Die Schweiz hat sich als Vermittler in der Nordkorea-Krise ins Gespräch gebracht. Bundespräsidentin Doris Leuthard betonte, es sei Zeit, Verhandlungen einzuleiten. Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen waren die neuerlichen Atomwaffentests Pjöngjangs das Thema einer Dringlichkeitssitzung. Die USA fordern neue Sanktionen und warfen Nordkorea Kriegstreiberei vor.

“Eine Atommacht zu sein, bedeutet nicht, diese furchtbaren Waffen dazu zu verwenden, andere zu bedrohen. Atommächte sind sich ihrer Verantwortung bewusst, Kim Jong Un zeigt ein solches Verantwortungsbewusstsein nicht. Sein ungezügelter Gebrauch von Raketen und seine nuklearen Versuche beweisen, dass er um einen Krieg bettelt. Die USA wollen nie Krieg, aber die Geduld unseres Landes ist nicht endlos”, so Nikki Haley, die amerikanische UNO-Botschafterin.

Russland und China begegnen der Forderung nach abermaligen Sanktionen zurückhaltend, sie befürworten einen diplomatischen Lösungsansatz. Nordkorea hatte am Sonntag erklärt, im Rahmen von Tests eine Wasserstoffbombe zur Explosion gebracht zu haben.