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Venezolanischer Außenminister verbittet sich Einmischung

Vier europäische Botschafter wurden einbestellt und gerügt, ihre Länder hätten sich in innere Angelegenheiten eingemischt

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In Caracas hat der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza die Botschafter Spaniens, Deutschlands, Italiens und Großbritanniens einbestellt. Diese Länder hätten sich in die inneren Angelegenheiten Venezuelas eingemischt. Venezuela war aus Europa zuletzt sehr direkt kritisiert worden, unter anderen als Diktatur.

Jorge Arreaza sagte während einer Pressekonferenz: “Wir wollen die besten Beziehungen, nicht nur mit Deutschland, Italien, Spanien oder Großbritannien, sondern mit allen Ländern dieser Erde. Aber sie müssen auf Respekt für unsere Souveränität basieren, vor unserer Demokratie und vor unseren Institutionen.


Zuletzt war Venezuela in die Kritik geraten weil Lilian Tintori, Ehefrau des inhaftierten venezolanischen Oppositionspolitikers Leopoldo Lopez, am Verlassen des Landes Richtung Europa gehindert worden war, ihr Pass wurde am Flughafen eingezogen. Reisen durfte allerdings der Präsident des entmachteten venezolanischen Parlaments, Julio Borges. Der französische Präsident Emmanuel Macron empfing mit Borges einen der führenden Kritiker und Gegenspieler von Präsident Nicolas Maduro. Nächste Ziele des oppositionellen Parlamentspräsidenenten sind Madrid, Berlin und London, wo Borges jeweils von den Regierungschefs empfangen wird.