Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Brexit: Ende der Arbeitnehmerfreizügigkeit

Access to the comments Kommentare
Von Euronews
Brexit: Ende der Arbeitnehmerfreizügigkeit

<p>Großbritannien will offenbar gleich nach seinem Austritt aus der EU die Arbeitnehmerfreizügigkeit beenden. Das geht aus einem kürzlich bekannt gewordenen Dokument des britischen Innenministeriums hervor, das die <a href="https://www.theguardian.com/uk-news/2017/sep/05/leaked-document-reveals-uk-brexit-plan-to-deter-eu-immigrants">britische Zeitung <em>The Guardian</em> veröffentlichte</a>.</p> <p>Besonders für niedrigqualifizierte Arbeitskräfte sollen es nach März 2019 schwer werden, eine Arbeitserlaubnis für Großbritannien zu bekommen. Auch die Familienzusammenführung soll erheblich erschwert werden.</p> <p>Unterdessen hat der frühere Vizepremierminister Michael Heseltine von den Tories geäußert, dass der Brexit möglicherweise gar nicht erfolgen wird. Laut Heseltine ist der EU-Austritt wirtschaftlich nicht tragbar:</p> <p>“Es gibt die Möglichkeit, dass der Brexit nicht passiert. Dazu braucht es allerdings einen Umschwung in der öffentlichen Meinung. Die Konservativen sind gespalten, sie werden von den Brexit-Befürwortern und der Erinnerung an das Referendum gelenkt. Die EU-Befürworter hingegen haben noch keine Anhaltspunkte eines öffentlichen Meinungsumschwungs. </p> <p>Die Frage nach dem Bleiberecht der 3,2 Millionen EU-Bürger in Großbritannien und der 1,2 Millionen Briten in der EU sind einer der schwierigsten Brexit-Verhandlungspunkte.</p>