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Frankreich will weniger IWF bei Griechenland-Rettung

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Frankreich will weniger IWF bei Griechenland-Rettung

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron besucht zwei Tage lang Griechenland: Dort versprach er weitere Unterstützung.

Man sehe erste Anzeichen dafür, dass Griechenland aus der Krise herauskomme, sagte Macron.

Macron kritisierte auch, dass bei den Rettungsmaßnahmen für Griechenland und andere europäische Krisenländer der Weltwährungsfonds einbezogen wurde. Das sei ein Zeichen gewesen für fehlendes Vertrauen zwischen den EU-Ländern sowie auch zwischen ihnen und den europäischen Einrichtungen.

Der Weltwährungsfonds sei wichtig, so Macron, aber es sei nicht seine vorrangige Aufgabe, in europäische Angelegenheiten einzugreifen.

Vor kurzem sprach Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling sogar von einem “amerikanischen Einfluss auf europäische Währungspolitik” durch den Fonds: Die Eurogruppe solle selber entscheiden können, wie sie währungstechnisch vorgehe.

Dagegen ist für Deutschland bisher die Teilnahme des Fonds Bedingung für die Griechenlandrettung; das war auch einmal die französische Haltung. Allerdings könne er durchaus einmal durch einen Europäischen Währungsfonds ersetzt werden, sagte Bundeskanzlerin Angela erst im Juli bei einer Pressekonferenz mit Macron.

Merkel nannte es ein sehr gutes Projekt, den europäischen Rettungsmechanismus ESM in Richtung dessen weiterzuentwickeln, was man heute global vom Weltwährungsfonds kenne. Man habe inzwischen ganz andere Voraussetzungen als damals, als die Griechenland-Krise zum ersten Mal auftrat.