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Präsidentensohn Paolo Duterte streitet Verbindungen zu Drogenschmugglern ab

Sein Vater, Staatschef Rodrigo Duterte, führt einen unerbittlichen Kampf gegen Rauschgifthändler.

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Präsidentensohn Paolo Duterte streitet Verbindungen zu Drogenschmugglern ab

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Sohn und Schwiegersohn des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte haben jegliche Verbindung zum Drogenhandel zurückgewiesen. Die beiden mussten vor einem Senatsuntersuchungsausschuss aussagen, nachdem ihnen vorgeworfen worden war, Schmiergeld von Schmugglern entgegengenommen zu haben. Im Gegenzug sollen sie – so die Beschuldigung – die Einfuhr von Rauschgift erleichtert haben.

Präsidentensohn Paolo ist stellvertretender Bürgermeister der Millionenstadt Davao, sein Schwager arbeitet als Rechtsanwalt. Senator Antonio Trillanes hatte Duterte junior aufgefordert, eine Rückentätowierung zu zeigen. Diese beweise, dass Paolo Duterte Mitglied eines Drogenrings sei. Duterte kam der Forderung nicht nach.

Sein Anwalt warf dem Senator vor, Unwahrheiten zu verbreiten. Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte, der mit harter Hand gegen Drogenkriminalität vorgeht, hatte seinen Sohn und Schwiegersohn aufgefordert, zu den Vorwürfen vor dem Ausschuss Stellung zu nehmen.