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Rasende "Irma" auf Kurs Kuba

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Rasende "Irma" auf Kurs Kuba

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Auf der Spur der Verwüstung des Wirbelsturms “Irma” in der Karibik bereitet sich auch Kuba auf den Notstand vor.

Der Reiseveranstalter TUI rät Urlaubern mit Reiseziel Dominikanische Republik oder nach Kuba dringend, ihre Absichten zu überdenken.



Das Auswärtige Amt warnt vor Überschwemmungen und Erdrutschen in mehreren Karibikstaaten.)

Die Kubaner haben keine Wahl: Sie hamstern alles, was in den kommenden Tagen ausgehen könnte.

Graciela Guerra, Havanna:

“Wir versuchen, Vorkehrungen zu treffen, auch für die Familie,Vorräte wie Eier zu besorgen, praktische Sachen im Haus zu haben, wenn der Strom ausfällt, oder? Mit Stromausfällen muss man rechnen, vielleicht gibt es auch kein Gas oder Wasser. Das kaufen wir auch, falls die Wassertanks verunreinigt werden – und ja, ein bisschen Angst habe ich schon, ja.”

“Irma” gilt als der stärkste bisher über dem Atlantik gemessene Hurrikan. Am Mittwoch traf er bei der kleinen Insel Barbuda zum erstenmal auf Land und richtete danach Schäden auf Saint-Barthélémy und Saint-Martin an. Nun bewegt sich “Irma” in Richtung Puerto Rico und Kuba.

Milagro Viera, Havanna:

“Alle sagen, das ist sehr gefährlich. Und das bewegt sich in unsere Richtung, ganz nahe.”

Die Ruhe vor dem Sturm.

Yasmani Gavilan, Havanna:

“Wie es uns geht? Schlecht. Zwischen Hunger und Hurrikan – wir werden hier alle umkommen.”


Noch bevor der Sturm mit einer Ausdehnung von der Größe Frankreichs auf Land traf, hatte ihn das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) der Vereinigten Staaten auf die höchste Kategorie 5 hochgestuft.

su mit dpa