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Bericht: Millionenfach Schummelsoftware beim Peugeot- und Citroen-Hersteller PSA

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Von Euronews
Bericht: Millionenfach Schummelsoftware beim Peugeot- und Citroen-Hersteller PSA

<p>Der Peugeot- und Citroen-Hersteller <span class="caps">PSA</span> soll nach einem Medienbericht fast zwei Millionen Autos mit Software zur Abgasmanipulation ausgestattet haben.</p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="fr" dir="ltr">A la Une du Monde bouclé à l’instant <a href="https://twitter.com/hashtag/PierreBerg%C3%A9?src=hash">#PierreBergé</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/PSA?src=hash">#PSA</a> <a href="https://t.co/WawEYKuagT">pic.twitter.com/WawEYKuagT</a></p>— Luc Bronner (@lucbronner) <a href="https://twitter.com/lucbronner/status/906074543621640194">8 septembre 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p> <p>Die französischen Wettbewerbsbehörde <span class="caps">DGCCRF</span> (Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes) habe bei ihren Ermittlungen verdächtige Software gefunden, so die Zeitung <a href="http://www.lemonde.fr/economie/article/2017/09/08/dieselgate-psa-et-sa-strategie-globale-visant-a-fabriquer-des-moteurs-frauduleux_5182716_3234.html" rel="external">"“Le Monde”"</a>. Die Autos seien zwischen 2009 und 2015 in Frankreich verkauft worden. Die Aktie des Konzerns gab daraufhin um mehr als vier Prozent nach. Ein Unternehmenssprecher wies die Information zurück. <span class="caps">PSA</span> habe nur angemessene Technologien verwendet.</p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="en" dir="ltr">“French carmaker <span class="caps">PSA</span> sees shares drop on diesel fraud report” via <span class="caps">FOX</span> <span class="caps">BIZ</span> <a href="https://t.co/XV1KlFzprV">https://t.co/XV1KlFzprV</a></p>— Everything (@iTweet_News) <a href="https://twitter.com/iTweet_News/status/906178854255026176">8 septembre 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p> <p><span class="caps">PSA</span> war im Februar wegen des Verdachts der Abgasmanipulation als vierter Autokonzern nach Volkswagen, Renault und Fiat Chrysler ins Visier der Behörden geraten. Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, die Software zur Abgasbehandlung sei in betrügerischer Weise so manipuliert worden, dass gesetzliche Abgaswerte nur bei Fahrzeugtests eingehalten und im Alltagsbetrieb weit überschritten worden seien. </p> <p><span class="caps">GIFTIGE</span> <span class="caps">STICKOXIDE</span></p> <p>NOx-Emissionen (giftige Stickoxiden) bei bestimmten <span class="caps">PSA</span>-Modellen hatten Argwohn geweckt. Dem Bericht zufolge wurden <span class="caps">PSA</span>-Diesel der sogenannten Euro-5-Norm “nach einer schwindelhaften Strategie” entworfen. Die soll – ähnlich wie bei Volkswagen – auf einer raffinierten Motorensteuerung beruhen, mit deren Hilfe der Stickoxid-Filter Zulassungstests erkennt und dann anspringt. So können <span class="caps">PSA</span>-Diesel der bis 2015 geltenden Euro-5-Norm konzerninternen Dokumenten zufolge nach zwei Programmen gesteuert werden: “LowNox” und “LowCO₂”. Der erste Modus verringere den Stickoxid-Ausstoß, führe aber zu höherem Verbrauch, so die <span class="caps">PSA</span>-Ingenieure. Das zweite Programm, das auf geringe Kohlenstoffdioxid-Emissionen ausgelegt ist, senke den Verbrauch, während “die NOx signifikativ erhöht sind”. Der LowNox-Modus solle möglichst selten anspringen, wenn normale Autofahrer am Steuer säßen.</p> <p><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="de" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/Dieselgipfel?src=hash">#Dieselgipfel</a> Selbst neue Diesel-Pkw stoßen zu viel <a href="https://twitter.com/hashtag/Stickoxid?src=hash">#Stickoxid</a> aus. Video zeigt die Folgen von <a href="https://twitter.com/hashtag/NOx?src=hash">#NOx</a> <a href="https://t.co/oeSSMvHWLh">https://t.co/oeSSMvHWLh</a> via <a href="https://twitter.com/SZ"><code>SZ</a></p>— VCÖ (</code>VCOE_AT) <a href="https://twitter.com/VCOE_AT/status/899862501818499072">22 août 2017</a></blockquote><br /> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p> <p>Sigrid Ulrich mit Reuters, <span class="caps">AFP</span></p>