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In Sachen Wahl: Michael Em Walter im 360˚-Interview mit isso. und Euronews

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In Sachen Wahl: Michael Em Walter im 360˚-Interview mit isso. und Euronews

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[Partnerartikel von Denise Klein]

Am 24. September finden die Wahlen zum 19. Deutschen Bundestag statt. Noch ist rund die Hälfte der Wählerinnen und Wähler unschlüssig, bei wem sie ihr Kreuz setzen soll. Die Koordinaten in der Parteienlandschaft haben sich spätestens seit dem Atomausstieg und der Öffnung der Grenzen im Sommer 2015 verschoben. Alte, klare politische Positionen haben sich vermischt. Einheitsbrei sagen einige, der klare Linksruck der alten konservativen Parteien sei genau richtig, sagen die anderen. Dass sich die Kirche mit den sogenannten christlichen Werten mit ins Spiel bringt, sei´s drum. Nennen wir sie einfach mal zwischenmenschliche Werte. Wer sich den Spaß gemacht hat und seine Haltung beim Wahl-O-Mat mit den Programmen der Parteien abgeglichen hat, wird sich vielleicht die Augen gerieben haben: Ergebnisse quer von rechts nach links, von oben nach unten. Orientierungslos, zumindest was die politische Programmatik anbelangt. Selten sind Menschen mit einer Partei gänzlich übereinstimmend. Doch was treibt die Menschen hier im Ruhrgebiet, speziell in Gelsenkirchen um?

Sicher nicht repräsentativ, doch außerordentlich interessant fallen die Antworten des Komponisten und Künstlers Michael Em Walter aus, der aus seiner speziellen Innensicht Chancen und – euphemistisch formuliert – Herausforderungen anspricht.

Gerade für eine strukturschwache Kommune wie Gelsenkirchen, die von einer hohen Schuldenlast, einer hohen Arbeitslosigkeit und einem sehr hohen Migrantenanteil gekennzeichnet ist und in der viele Menschen von Armut bedroht sind, ist die Bundestagswahl besonders bedeutend. Gelsenkirchen einem internationalen Publikum vorstellen zu können, ist für diese Stadt, die für viele benachteiligte Regionen in Deutschland als Beispiel steht, eine wichtige Sache. Das Ruhrgebiet braucht es, in den Fokus gerückt zu werden.